Et kütt wie et kütt

Seit gestern ist es offiziell. Das Anerkennungsjahr in Valencia ist vorbei. Aus diversen Gründen habe ich mich dazu entschlossen es vorzeitig zu beenden und hier neu durchzustarten.

Da die Chance immer geringer wurde in den valencianischen Kindergartenalltag zurückzukehren, habe ich mich dazu entschieden mich hier vor Ort auf Jobsuche zu begeben und den Job in Valencia an den Nagel zu hängen.

Italien hat das Schuljahr 19/20 nun für beendet erklärt. Die italienischen Schüler*innen starten erst im September ins neue Schuljahr. Spanien hat sich bis dato noch nicht dazu geäußert, aber meine Kolleg*innen in Valencia gehen ebenfalls davon aus, dass die Kindergärten und Schulen bis zu den Sommerferien geschlossen bleiben.

Damit die Beziehung zu den Kids aufrechterhalten bleibt, führt die Einrichtung täglich Videogespräche mit den Kindern. Mit einfachen Basteleien oder Bewegungsangeboten sollen die Kinder gruppenweise 20 Minuten am Tag „beschäftigt“ werden.

An dieser Stelle haben sich Zweifel breit gemacht. Klar vermisse ich die Kinder und klar muss der Kontakt zu den Kinden aufrecht erhalten bleiben.

Aber wie sinnvoll ist es für mich als Lernende? Was erwarte ich von meinem Anerkennungsjahr und von meiner Einrichtung?

Da ich in Deutschland so oder so noch ein halbes Jahr Anerkennung machen muss, habe ich entschieden, die fehlenden zwei Monate einfach anzuhängen oder je nach Erfolgsquote des verkürzten Anerkennungszeitraums noch einmal von vorn anzufangen.

Bis dahin heißt es:

Daumen drücken und Ohren steif halten!

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