Crema Catalana

So, endlich komme ich dazu das spanische Rezept auszuprobieren. Ich war neulich extra in der Stadt, um einen Bunsenbrenner zu kaufen. Ja ich weiß, eigentlich wird die traditionelle Crema Catalana mit einem Brenneisen krustig gemacht, aber ich persönlich finde den Bunsenbrenner praktischer und vielfältiger einsetzbar. Natürlich dürfen die traditionellen Tonschälchen nicht fehlen. Die habe ich dann auch gleich noch mit eingepackt.

Ab diesem Jahr werde ich mich überwiegend vegan ernähren. Da mein Kühlschrank aber noch gut gefüllt ist mit tierischen Lebensmitteln, werde ich diese erst noch aufbrauchen und danach so richtig loslegen.

Für das Aufbrauchen der tierischen Lebensmittel ist die Crema Catalana sehr gut geeignet. Denn sie beinhaltet vor allem Eier und Milch.
Ob man daraus eine vegane Variante zaubern kann? Das könnte doch mein nächstes Projekt werden..

Jetzt aber erstmal zu meinem Rezept. Das habe ich auf der Seite Essen und Trinken gefunden und ein bisschen angepasst.

Zutaten

Für 4-5 Portionen

50 g Maisstärke
750 ml Milch
6 Eigelb, (Kl. M)
50 g Zucker, und 4-5 EL zum Bestreuen
1/2 unbehandelte Zitroneschale

Weitere Zutaten

1 TL Zimt
alternativ zur Zitronenschale kann auch Orangenschale verwendet werden

Zubereitung

Zuerst löst ihr die Maisstärke in 150 ml Milch auf. Danach werden die 6 Eigelbe und der Zucker in einer Schüssel schaumig geschlagen.
Jetzt gebt ihr die Stärkemilch zu der Ei-Zuckermischung und mixt alles noch einmal gut durch.

Die restlichen 600 ml Milch aufkochen, Zitronenschale (und den TL Zimt) dazugeben und unter Rühren heiß in die Eigelbmischung gießen.

Eiermilch erneut in den Topf gießen. Bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren so lange erhitzen, bis die Stärke bindet und eine dickliche Creme entsteht.

Vom Herd nehmen, kurz bevor die Creme anfängt zu kochen. Damit ihr den weiteren Garprozess unterbrecht, stellt ihr den Topf in ein kaltes Wasserbad.

In 4 Schalen (à 150 ml Inhalt) verteilen und etwa 3 Stunden kalt stellen.

Kurz vor dem Verzehren, Creme mit 4-5 EL Zucker bestreuen und mit dem Bunsenbrenner oder einem Brenneisen karamellisieren. Wer beide Brennvarianten gerade nicht zur Hand hat, kann ganz einfach braunen Zucker drüber streuen. Dieser hat einen ähnlichen Karamellgeschmack. Dann wird die Creme nur nicht ganz so krustig.

Bizcocho

Das Rezept stammt von einer Mutter aus der Deutschen Schule. Mein Betreuungskind und ich backen jede Woche zusammen mit der Mama einen Bizcocho. Bizcocho ist ein Kuchen, der besonders fest und saftig ist. Es gibt ihn in zig verschiedenen Variationen, ob als Schokokuchen, Nusskuchen oder im Herbst als Kürbiskuchen. Das Rezept lässt sich sehr gut abwandeln.

Ich habe hier zunächst die Grundzutaten aufgelistet. Die ergeben schon einen wirklich mega leckeren Kuchen. Das Schöne ist, dass er super schnell zubereitet ist und nur eine halbe Stunde backen muss. So kann ich am Ende der Betreuung auch immer ein Stück Bizcocho mit nach Hause nehmen.

Grundzutaten

1 Becher (125g) Naturjoghurt
1 Becher Zucker
1 1/2 Becher Mehl
1/2 Becher Speisestärke
2 Eier
1 Tüte Backpulver
1 Prise Salz
Zucker zum Bestreuen

Weitere Zutaten für meine abgewandelte Möhre-Walnuss Version sind:

2 TL Zimt
12 gehackte Walnüsse
2 Möhren

Zubereitung

Als Grundlage für unsere Maßeinheit benutzen wir den Becher (125g) Naturjoghurt. Dieser wird auch für alle weiteren trockenen Zutaten verwendet. Zunächst also den Joghurt in eine Rührschüssel geben, dann die Eier untermischen und anschließend alle trockenen Zutaten im Bechermaß, sowie eine Tüte Backpulver und einer Prise Salz in eine Rührschüssel geben und gut vermengen.

Ich habe in meinem Rezept jetzt noch klein geriebene Möhren und gehackte Walnüsse unter die Teigmischung gehoben. Außerdem darf es bei mir nicht an Zimt mangeln, aber das ist Geschmackssache und kein Muss.

Nun kommt der fertige Teig in eine mit backpapierausgelegte Backform. Der Kuchen braucht im Backofen etwa 25-30 Min. bei 170 Grad Umluft.