NEWS: Die diesjährigen Fallas werden vorübergehend verschoben.
Die valencianische Regierung hat gestern Abend aufgrund der rasanten Verbreitung des Coronavirus beschlossen, die Fallas vorübergehend auszusetzen. Da wir uns bereits mitten in den Fallas finden, ist noch unklar wie und wann genau die Festlichkeiten nachgeholt werden können.
Jedes Jahr im März findet das größte und wichtigste Fest der Valencianos statt – die Fallas.
Mehrere Hunderttausend Valencianos feiern in der Zeit vom 01. – 19. März den symbolischen Frühlingsanfang. Dabei finden in der ganzen Stadt Umzüge, Feuerwerke, Konzerte und viele weitere Veranstaltungen statt. Der finale Höhepunkt des Festes bildet die „Cremá des las Fallas“ am 19. März. Zu Ehren des Schutzpatrons San José werden dabei in allen Stadtteilen die riesigen selbstgebauten Holzfiguren verbrannt.
Da es sich um ein auf der ganzen Welt einzigartiges Fest handelt, wurden die Fallas 2016 von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe erklärt.
„Ja estem en Falles“
29. Februar – Feuerwerk am Hafen
Was sind Fallas?
Wo hat diese Tradition ihren Ursprung?
Das Wichtigste kurzgefasst
Programm 2020
Was sind Fallas?
Die Fallas sind riesige Figuren aus Pappmaché und Holz, welche von Künstler*innen, Architekt*innen und Bildhauer*innen über Monate hinweg entworfen und kreiert werden. Die Figuren werden dann am Eröffnungstag auf öffentlichen Plätzen, wie dem Plaza de Ayuntamiento, aufgestellt und regieren die Stadt aus luftigen Höhen (bis zu 30 Meter hoch!). Die bunten Figuren sind oftmals Darstellungen und Anspielungen auf aktuelle kulturelle oder politische Themen und Menschen und werden hier auf lustige und sarkastische Weise zur Schau gestellt.
Die schönsten Fallas werden ausgezeichnet und prämiert, bevor schließlich alle Fallas um Mitternacht des 18. zum 19. März, am Tag des San José, angezündet und verbrannt werden. Dieses Spektakel lässt die ganze Stadt in Flammen aufgehen und die Nacht hell erleuchten, da insgesamt 370 große Fallas und 368 kleinere Fallas verbrannt werden.
Die „feurige“ Tradition hat ihren Ursprung im Jahre 1497. Sie geht auf einen alten Brauch der Zimmermänner zurück, die zum Beginn des Frühlings in der Nacht des 19. März vor ihren Werkstätten die Holzstücke (Parots) verbrannten, an denen sie die Öllampen befestigten, die ihnen im Winter Licht spendeten. Um den Frühlingsanfang einzuleiten, verbrannten Zimmermänner ihren Parot und feierten dies am Tag des San José (St. Joseph), dem Schutzpatron der Zimmermänner.
Nach und nach wurden in diesem reinigenden Feuer auch alter Plunder und Lumpen verbrannt, die die „Parots“ vermenschlichten, bis sie schließlich zu Ninots, den heutigen aufwendig gestalteten Holzfiguren, wurden.
Seit dem 18. Jahrhundert entwerfen Künstler*innen und Falleros der ganzen Stadt Pappmaché- und Holz-Figuren zu satirischen und kritischen Gesellschaftsthemen. Seitdem bildet das Fest eine feste Tradition in Valencia.
Heutzutage haben sich die Fallas so weit verändert, dass sie zu einem vergänglichen Kunstwerk geworden sind und in einigen Fällen über ein millionenschweres Budget verfügen.
Ab dem 01. März findet am Plaza de Ayuntamiento (Rathausplatz) um Punkt 14:00 Uhr täglich die Mascletá statt. Bei diesem lauten Spektakel wird kiloweise Schießpulver in Form von Knallkörpern abgefeuert.
La Crida am 01. März
Die Crida ist die Auftaktveranstaltung der Fallas. An den Torres de Serranos wird eine Lichtershow und Feuerwerk zu der Geschichte der Fallas veranstaltet. Anschließend leiten die Falleras Mayor y infantil das diesjährige Fallasfest ein.
La Plantá am 15. März
Mit der Plantá beginnt die Ausstellung der Holzfiguren. In der Nacht vom 15. auf den 16. März versammeln sich die Falleros, um die Nacht über zu arbeiten und die Fallas-Figuren (genannt Fallas) aufzustellen, die am frühen Morgen des 16. März bereitstehen müssen.
Fallera Mayor y Fallera infantil
Jeder Fallas-Verein stellt eine Fallera und eine Fallera infantil, eine erwachsene, sowie eine junge Valencianerin in traditionellen Trachtkleidern. Unter allen Frauen wird dann die Fallera Mayor und Fallera infantil gewählt, die das Fest dann eine Woche lang zusammen repräsentieren dürfen.
La Cremá am 19. März
Die Cremá leitet das Ende einer spektakulären Woche ein, bei der zum Abschluss der Fallas alle Holzfiguren verbrannt werden. Um 22:00 Uhr wird mit der Verbrennung der Fallas der Kinder begonnen und um Mitternacht lodern die Flammen der Fallas der Erwachsenen, mit Ausnahme des 1. Preises, der um 00:30 Uhr verbrannt wird. Die Fallas enden, wenn die Falla des Rathauses brennt, die um 1:00 Uhr angezündet wird.
Programm 2020
Februar
Samstag, 29. Februar
20:00 Uhr – Großes Feuerwerk am Hafen „La Marina“
März
Sonntag, 01. März
07:20 Uhr – Kinder „Wecker“
07:30 Uhr – “Macrodespertà”
12:00 Uhr – Entrada de Bandas de Música
14:00 Uhr – “Mascletà” am Plaza del Ayuntamiento
20:00 Uhr – Lichtershow an den Torres de Serranos
Montag, 02. März
14:00 Uhr – “Mascletà” am Plaza del Ayuntamiento
Dienstag, 03. März
14:00 Uhr – “Mascletà” am Plaza del Ayuntamiento
Mittwoch, 04. März
14:00 Uhr – “Mascletà” am Plaza del Ayuntamiento
Donnerstag, 05. März
14:00 Uhr – “Mascletà” am Plaza del Ayuntamiento
Freitag, 06. März
12:00 Uhr – Rundfahrt der Fallera des “l’Antigor”
14:00 Uhr – “Mascletà” am Plaza del Ayuntamiento
20:00 Uhr – Konzert im Viveros Park
Samstag, 07. März
14:00 Uhr – “Mascletà” am Plaza del Ayuntamiento
17:30 Uhr – Parade des Ninot, mit folgender Route: Angefangen in der Straße Glorieta, durch die Straßen Calle de la Paz, Sant Vicente, Plaza del Ayuntamiento, Marqués de Sotelo. Die Route endetin der Calle de Játiva
00:00 Uhr – “Mascletà” de colores am Plaza del Ayuntamiento
Sonntag, 08. März
10:00 Uhr – Wettbewerb der „Cant de l’Estoreta“, organisiert von der Falla Plaza del Arbol und gesponsert von der Zentralregierung
14:00 Uhr – “Mascletà” am Plaza del Ayuntamiento
Montag, 09. März
14:00 Uhr – “Mascletà” am Plaza del Ayuntamiento
Dienstag, 10. März
14:00 Uhr – “Mascletà” am Plaza del Ayuntamiento
Das Essen geht auf’s Haus!
Nachträgliches Geburtstagsdinner
Auch wenn mein Geburtstag jetzt schon wieder einige Wochen zurückliegt, ist es dennoch ein nachträgliches Geburtstagsabendessen, denn erst heute hat es zeitlich so richtig geklappt diesen Termin zu organisieren.
Peter und ich waren zu Gast im Indian Garden, einem super schicken indischen Restaurant bei uns in der Nähe. Diesmal allerdings nicht als zahlende-, sondern als geladene Gäste. So schmeckt das Essen gleich doppelt so gut, das kann ich euch verraten!
Im Februar hatte ich auf Instagram an einem Sorteo (Gewinnspiel) des Indian Garden teilgenommen. Die Teilnahmebedingungen bei solchen Verlosungen sind einfach: Folge dem Restaurant und verlinke eine Person in den Kommentaren mit der du den Gewinn teilen möchtest. Echt easy, dachte ich und hab’s einfach mal versucht.
Die Verlosung endete genau am 12. Februar – meinem Geburtstag. Da meine Familie zu dem Zeitpunkt noch da war, habe ich gleich mehrere Personen in den Kommentaren verlinkt, um die Gewinnchance noch zu erhöhen. Peter hat nochmal nachgeholfen, in dem er kundgetan hat, dass das Gewinnspiel ja ganz zufällig noch an meinem Geburtstag endet und siehe da – wie der Zufall es so wollte, es hat gefruchtet! (Leider allerdings jetzt doch ohne meine Familie).
Gewonnen haben wir ein 3-Gänge Menü inklusive der Getränke. Der Wahnsinn! Das letzte gewonnene Gewinnspiel liegt schon wieder knapp 4 Jahre zurück. Da habe ich eine 14-tägige Sprachreise nach Santiago de Compostela gewonnen – so bin ich übrigens zum Spanisch gekommen.
Ich bin immer wieder sprachlos und freue mich extrem, wenn ich bei Gewinnspielen dann auch tatsächlich mal was gewinne. Ich denke mir immer: „man hat ja nichts zu verlieren – warum also nicht?“
Ein Abendessen für 2 Personen
Das herzliche und aufmerksame Team des Indian Garden hat uns eine Mischung verschiedener vegetarischer und veganer Vorspeisen und Hauptspeisen zusammengestellt. Zum besonderen Anlass darf es auch ruhig mal wieder vegetarisch für uns beide sein.
Zuerst kamen die veganen Samosas, gefüllt mit Kartoffeln und Erbsen. Dazu wurden eine Minz-Joghurt-, eine Mango-, eine schärfliche Currysauce und angemachte rote Zwiebeln gereicht. Allein in die Vorspeise hätte ich mich schon reinsetzen können. (Diese Joghurt-Minzsauce muss ich unbedingt nochmal selbst machen, dabei mag ich Minze eigentlich gar nicht so gern..).
Als Hauptspeise wurde ein Aloo Channa Balti und ein Karahi Paneer serviert, dazu wurden ausreichend Reis und Käse Naan-Brot gereicht. Beide Hauptgerichte waren super lecker. Peter und ich haben uns gut ergänzt. Während er den Paneer-Käse in eins weggehauen hat, habe ich mich auf das Aloo Channa Balti mit Kichererbsen und Kartoffeln gestürzt.
Ich muss aber sagen, dass ich allmählich von meiner Käse-Sucht weg bin und mich das Käse Naan gar nicht mehr gecatched hat. Ich hätte ein einfaches Naan oder ein Knoblauch Naan dem Käse Naan eindeutig vorgezogen. Verrückt! Ich hätte mir bis vor ein paar Monaten echt nicht vorstellen können, dass ich auch ohne Käse kann.
Als krönenden und gelungenen Abschluss haben wir uns ein Pistazien-Eis mit Mandelsplittern und roten undefinierbaren Fäden geteilt, (ganz nach Papas Geschmack, da bin ich mir sicher). Davon hätte ich dann doch ganz gern meine eigene Portion gehabt.
Mil Gracias an die großartige Küche und an das herzliche Team des Indian Garden.
Dann bis zum nächsten Gewinnspiel würde ich sagen!
Im Endeffekt habe ich mich also heute doch vor die Tür getraut. Wir haben unseren Besucher morgens am Flughafen abgefangen und ihn direkt mit einem Spontantrip nach Bocairent überrascht.
Seit einiger Zeit folge ich spanischen bzw. überwiegend valencianischen Instagramer*innen, die mich immer wieder mit Impressionen, Infos und neuen Domizilen füttern. Naja die Bilder aus Bocairent haben mich definitiv gecatched, so viel ist klar! Ich wollte mir unbedingt ein eigenes Bild von dem pittoresk mittelalterlichen Örtchen machen, bei dem es so scheint als sei die Zeit stehen geblieben. Deshalb sollte der Ort auf meiner Bucketlist nicht fehlen.
Anreise
Von Valencia aus sind es gut 80 Kilometer und 1 1/2 Stunden Fahrt nach Bocairent. Die Strecke kennen wir gefühlt schon in- und auswendig. Es geht eigentlich immer nur südlich über die A7 an Xátiva und Ontinyent vorbei.
In Ontinyent haben wir kurz Halt gemacht, um uns mit Proviant zu versorgen. Bei Aldi gab es allerlei vegane Leckereien, wie Weingummi-Erdbeeren, Energieballs, Bananen, Avocado und Baguette, Rosquilletas mit Körnern und Oliven. Natürlich haben wir es übertrieben. Wir wussten ja nicht, ob wir vor Ort irgendwo was veganes bekommen würden. Denn Bocairent ist nur eine kleine Gemeinde mit etwa 4.350 Einwohner*innen.
Pou Clar
Unsere ausgiebige Frühstückspause haben wir in Pou Clarde Ontinyent eingelegt, wo ich zum ersten Mal in diesem Jahr Schnee unter den Füßen hatte. Im Nordosten des Landes hatte es in den letzten Tagen nicht nur gestürmt, sondern auch vielerorts geschneit. Der Wahnsinn! (Jetzt ist es also auch im Kindergarten gar nicht mehr so abstrakt, wenn wir im Winter von Schneeflocken oder Schlittenfahren sprechen und Schneekugeln basteln).
Pou Clar ist ein wunderbarer Ort zum Picknicken, Wandern und Verweilen. Entlang des Flussbettes gibt es unzählige Wanderrouten, die über die Berge bis nach Bocairent führen. Beim nächsten Besuch werden wir uns definitiv noch ein bisschen mehr Zeit nehmen und die Gegend genauer erkunden.
Nachdem wir unseren Hunger gestillt und einen kleinen Erkundungsspaziergang gemacht hatten, fuhren wir direkt weiter nach Bocairent, was nur wenige Kilometer von Pou Clar entfernt ist.
Bocairent
Dort angekommen versprühte der Ort gleich eine gewisse Magie. Die mit schneebedeckten Felder und Dächer und der milchig gräuliche Nebel setzten einen Schleier über das kleine Dorf. Erst als wir näher kamen, verzog sich der Nebel allmählich und wir tauchten ein in den mittelalterlichen Ortskern.
Das kleine Dorf wirkte wie eine Geisterstadt. Nur vereinzelt lief mal hier und da ein Mensch rum. Ich ging davon aus, dass das Dorf vom Tourismus überrannt wird, aber selbst auf der Ruta Mágica war kaum eine Menschenseele zu erblicken. Gut, vielleicht trugen das Wetter und Sturmtief Gloria dazu bei, dass aktuell niemand verreisen mag, aber hier in Bocairent blieben wir zumindest vom Regen verschont. Die diesige Stimmung gekoppelt mit der Leere und Stille in Bocairent wirkten so entschleunigend und fast schon meditativ auf mich.
In Bocairent selbst sind wir auf der Ruta Mágica durch die alten Gassen des mittelalterlichen Stadtkerns geschlendert. Da die Gemeinde an einem Berg gelegen ist, konnte man unerwartet viel auf verschiedenen Höhen entdecken. Der höchste Punkt des Ortes ist der Kirchturm der Iglesia de Nuestra Señora de la Asunción, der genau zentral und am höchsten Punkt des Berges liegt und von allen Perspektiven aus gut sichtbar ist.
Sehenswürdigkeiten
Barrio Medieval
Les Covetes dels Moros
Iglesia de Nuestra Señora de la Asunción
Plaza de Toros
Ermita del Santo Cristo de Bocairent – Camino del Cid
Les Covetes dels Moros
Wissenswertes
Am unteren Ende der Gebirgskette Sierra Mariola sticht ein Höhlenkomplex hervor. Les Covetes dels Moros ist ein Höhlenlabyrinth, das zu Zeiten der Mauren in die Felswand geschlagen worden ist. Die Höhlen wurden 1932 zum Nationaldenkmal von Spanien erklärt. Der Ursprung dieser Höhlen ist immer noch nicht genau geklärt, obwohl man festgestellt hat, dass es sich um einen Kornspeicher- und Lagerkomplex aus der Zeit des Al-Andalus handelt, der von den Bauerngemeinschaften berberischer Herkunft genutzt wurde, die sich zwischen dem X. und XI Jahrhundert in dieser Region angesiedelt hatten.
Von dem Altstadtkern aus haben wir die Ermita de Santo Cristo entdeckt. Das konnten wir uns nicht nehmen lassen. Für ein erfolgreiches Ende mussten wir den Berg erklimmt haben und den nassen und rutschigen Camino del Cid bestreiten. Auf dem Weg sind wir vorbei an kleinen Gedenkstätten (siehe Bild) auf denen Jesus gekreuzigt wurde und dreimal heruntergefallen sein soll, bis er den Berg erklommen hatte. Poor Jesus! Aber nachdem wir dort oben angekommen waren, konnten wir zumindest ansatzweise nachvollziehen, wie er sich gefühlt haben muss, als er endlich den Berg bestritt und schließlich in den Himmel kam.
Ein krönender Abschluss und ein extrem empfehlenswertes Reiseziel! Bocairent es war mir eine Freude. Bis bald.
Nochevieja en Valencia – Mit Jahresrückblick 2019
Das Jahr 2019 neigt sich dem Ende. Wenn ich so auf die vergangenen Monate zurückblicke, kann ich durchaus sagen: Es war ein tolles Jahr mit großartigen Ereignissen, die sich über das ganze Jahr durchgezogen haben.
Mein kurzer Jahresrückblick 2019
Januar: Peter noch bis zum 17.01. da. Heiße Studienphase beginnt. Muss noch 2 Vorleistungen abgeben und 2 Hausarbeiten schreiben. Das wird spannend.
Februar: Kurzer Aufenthalt in Valencia. Zur Feier des Tages besuchen wir den Bioparc und begrüßen Pepe.
März: Stress pur. Hausarbeiten müssen abgesegnet werden. Beginn der Bachelorarbeit
April und Mai: Die Bachelorzeit beginnt. Abgabe noch vor dem Flug. Ich hoffe, es klappt. Flug 18.05. Peter bekommt Wohnung in El Carmen. Ich kann also direkt einziehen.
Juni: Umzug mit dem Auto nach Valencia. Bei 46 Grad. Gute Entscheidung.
Juli: Mit dem Auto zurück nach Deutschland. Peter wird 30. Ergebnis Bachelorarbeit.
August: Mein Bruder und meine Freundin heiraten. Ein neues Familienmitglied wird geboren. Abgabe Ethik & mündliche Abschlussprüfung. Abschied von Freund*innen und Familie.
September: Neuanfang. Glücklich. Gespannt, ob es mit der neuen Arbeitsstelle klappt.
Oktober: Das Ergebnis ist eine Halbtagsstelle. Alles entspannter. Schnipp Schnapp Ponny
November: Endlich Gehalt. Laterne, Sankt Martin. Immernoch 28 Grad. Ich liebe Valencia.
Dezember: Weihnachtsstimmung im Kindergarten. Kurzer Besuch bei Leo und Maya. So schön alle wieder gesehen zu haben. Peters Familie kommt über die Weihnachtstage nach Valencia.
Gute Vorsätze
Im neuen Jahr werde ich mich intensiver mit veganer Ernährung auseinandersetzen und ausprobieren, ob mein Leben auch ohne Käse und Kaffee-Sahne Schokolade lebenswert ist. Sicherlich wird es hier eine etwas größere Herausforderung, als in Deutschland. Aber mit der richtigen Motivation und Haltung sollte das gut machbar sein. #govegan
Außerdem möchte ich gewissen Themen, wie Umwelt, Nachhaltigkeit, Artenvielfalt und Klimawandel, Randgruppen der Gesellschaft und Stereotypisierung wieder mehr Beachtung schenken. Naja und mein spanischer Wortschatz sollte auch nicht so vernachlässigt werden.
Pläne für das neue Jahr
Die Pläne sind aktuell noch recht vage. Erstmal möchte ich das Grundeinkommen gewinnen. Dann beantrage ich einen Reisepass und bereise zum Ende des Jahres zum allerersten Mal einen anderen Kontinent. So die Theorie. Die erste Hälfte des Anerkennungsjahres ist fast rum. Jetzt geht es ins zweite Semester. Das heißt die Fallas stehen an.
Ab Februar kommt die Stadt also so richtig in Fahrt. Ab Mitte März erleben die Fallas ihren Höhepunkt. Die aufwendig geschnitzten Holzfiguren werden verbrannt, Raketen und Knaller gezündet.
Vermutlich bleibe ich bis zum Sommer. Bis dahin muss ich noch einiges von meiner To-Do Liste abhaken. Was danach passiert, halte ich mir aktuell noch offen. Eigentlich steht die andere Hälfte meines Anerkennungsjahres in Deutschland an. Aber eventuell spare ich mir das für einen späteren Zeitraum auf.
Ihr seht, es ist noch alles offen und zum Großteil abhängig von beruflichen Perspektiven in Deutschland oder im Ausland.
Silvester in Valencia
Doch jetzt genieße ich erstmal das Hier und Jetzt. Wir essen heute abend leckere selbstgemachte Tapas und gehen dann später noch vor die Tür. Traditionell wird um Mitternacht wird bei jedem Glockenschlag eine Weintraube gegessen und sich dabei etwas gewünscht. Das ist gar nicht so einfach in kürzester Zeit 12 Trauben runter zu kriegen und dabei zu an Wünsche zu denken. Menschen sollen dabei schon erstickt sein. Doch wer es rechtzeitig schafft, den erwartet ein Jahr des Wohlstandes und des Glücks, so heißt es.
In Valencia treffen sich die Leute also um kurz vor Mitternacht am Plaza de Ayuntamiento (Rathausplatz) und feiern ins neue Jahr. In Valencia werden an Silvester keine Feuerwerkskörper und Knaller gezündet. Nur am Rathausplatz steigen um Mitternacht 12 Raketen in die Luft, an denen man sich orientieren kann, wann man die Weintrauben in den Mund schieben soll, falls man die Glockenschläge (wie ich) nicht mitbekommt.
Erst nachdem die 12 Weintrauben verschlungen worden, liegen sich alle in den Armen und prosten sich ein ‚Feliz Año Neuvo‘ zu.
Also ihr Lieben kommt gut rein ins neue Jahr!
Bootstour im Naturpark Albufera
Wieder einen Punkt auf meiner Liste abgehakt!
Diesen Sonntag sind Peter und ich endlich dazu gekommen die Bootsfahrt im kleinen Fischerdorf El Palmar zu machen. Hier in El Palmar waren wir gerade mal vor genau 2 Wochen mit Stephi und ihren Freunden Paella essen. Ihr erinnert euch? An dem Tag war ich gesundheitlich etwas angeschlagen und froh als ich mich nach dem Essen auf’s Sofa legen konnte.
Das holen wir heute nach. Gegen 14:30 Uhr, pünktlich zur Mittagszeit, kommen wir in El Palmar an und klappern einen Bootsstand nach dem anderen ab. Denn wir ihr wisst, machen alle Bootsstände ab 14 Uhr erst einmal 2 Stunden Siesta. Selbst nach 3 Monaten Aufenthalt bringt mich die Siesta immer wieder aus dem Konzept.
Gut, also suchen wir das nächste Lokal auf, um die Zeit ein wenig zu überbrücken. Bravas gehen bekanntlich immer.
Um 16 Uhr gehen wir dann zurück zum ersten Embarcadero (Anlegesteg) Rosa „La Barquera“ y Tonet, denn die Kapitänin war uns gleich sympathisch und mit 4 Euro pro Person war dieser Stand auch am Günstigsten.
Die Tour führt uns in den Nationalpark Albuferas, ein Natursee, der sich auf etwa 21000 Hektar erstreckt. Mit dem kleinen Motorboot schippern wir entlang der Reisfelder und Wälder und beobachten die Wasservögel versteckt im Schilf. Wir haben Glück. Bei 20 Grad und Sonnenschein Ende November können wir entspannt die Füße hochlegen und die Ruhe abseits des Stadttrubels genießen. Nach einer guten halben Stunde Fahrt legen wir wieder am Steg an.
Für mich war es ein wirklich schöner und entschleunigender Nachmittag.
Kleiner Tipp: Wenn Du ebenfalls vorhast eine Bootstour in den Nationalpark Albuferas zu machen, dann empfehle ich Dir eine Bootstour am Abend (ab 17 Uhr). Denn dann kannst Du hier einen wunderschönen Sonnenuntergang beobachten.
Lieblingscafés in Valencia
In den letzten Jahren hat sich mein Kaffeekonsum und damit mein Suchtverhalten vervielfacht. Bereits am Morgen nach dem Aufstehen brauche ich meine erste Ration Kaffee mit Hafermilch. Ohne diese ist der Tag hinüber. Dabei ist es gar nicht unbedingt das Koffein oder der Geschmack des Kaffees, dem ich so hinterher lechze, sondern eher die entspannte Atmosphäre, die langsam den Tag einleitet.
Natürlich bleibt es meist nicht nur bei dieser einen Tasse am Morgen. Spätestens zum Frühstück wird dann die nächste Kaffeeeinheit eingelegt.
Doch am Liebsten bin ich unterwegs und probiere neue Cafés aus. Egal ob zum Frühstücken, Brunchen oder am Nachmittag bei Kaffee und Kuchen. Dabei lege ich nicht nur Wert auf den Geschmack des Kaffees, sondern auch auf die Auswahl an verschiedenen Milchsorten, den Wohlfühlcharakter und die Ruhe im Café, den Service und das Preis-Leistungs-Verhältnis.
Hier in Valencia ist der Kaffee grundsätzlich günstiger als in Hannover. Deshalb sind Preise wie 2,90 € für einen Kaffee schon eher teuer. In weniger touristischen Spots bezahlt man für einen Café con Leche oder Cappuccino zwischen 1,30 € und 1,80 €. In belebteren Gegenden sind 2 € – 3,60 € durch aus Gang und Gäbe.
Ich hatte in den letzten Wochen genügend Zeit, um mich meiner Lieblingsbeschäftigung zu widmen und habe einige Spots in Valencia rausgesucht, bei denen man richtig guten Kaffee bekommt und gleichzeitig das Ambiente stimmt. Valencia bietet natürlich an jeder Ecke haufenweise Cafés. Doch wo bekomme ich den Besten?
Meine Favoriten in Valencia:
Almalibre Açai House
Adresse: Carrer de Roteros, 16, 46003 València
+ Vollkornbrot + Kaffee + modernes Ambiente + sehr freundliches Personal + vegan
– relativ teuer
Bluebellcoffee
Adresse: Carrer de Buenos Aires, 3, 46006 València
+ verwunschenes Café mit kleiner Terrasse nach hinten raus + super leckeres Frühstück + guter Kaffee + vegane Milchalternativen + leckerer, aber durchaus mächtiger Kuchen, +/- Preis verhältnismäßig hoch, aber angemessen
Brunch Corner
Adresse: Carrer del Comte d’Almodóvar, 1, Bajo Izq, 46003 València
Adresse: Carrer del Pintor Vilar, 4, 46010 València
+ eigene Kaffeerösterei + super leckerer Kaffee + sehr günstiges Frühstück + frische und selbstgemachte Köstlichkeiten + einfacher, natürlicher Einrichtungsstil
– zurückhaltendes, schüchternes Personal
New Ziryab
Adresse: Carrer del Baró de San Petrillo, 26, 46020 València
+ alternativ + super günstig + einfaches Frühstück + Gesellschaftsspiele vorhanden
– zu schlichtes Ambiente
Savory
Adresse: Carrer del Serpis, 23, 46021 València
+ nettes und entspanntes Ambiente im Studierendenviertel + große und qualitativ hochwertige Auswahl + veganes Angebot
– wenig Personal, deshalb leider lange Wartezeit – Kaffee war leider kalt – Preis für Café Mocca Chocolate mit 2,80 € ist okay
Ubik Café
Adresse: Carrer del Literat Azorín, 13, 46003 València
+ cooles Konzept, Café kombiniert mit Bücherei + günstiges Angebot + auch vegane und vegetarische Speisen
Habe ich welche vergessen? Kennt ihr Cafés, die ich unbedingt nochmal ausprobieren sollte? Schreibt es gern in die Kommentare.
Enamorada de Port Saplaya
Diesen Samstag Nachmittag haben Peter und ich genutzt um bei bestem Oktober-Wetter nochmal an den Strand zu fahren. Ich hatte vorgeschlagen den Port Saplaya zu erkunden. Der Hafen liegt ein Ort hinter Valencia. Er ist also in nur ca. 10 Fahrminuten erreichbar. Wir sind schon einmal hier gewesen, konnten aber zu dem Zeitpunkt nicht ganz so viel erkunden, weil das Wetter nicht mitspielte. So blieb es nur bei einem kurzen Strandspaziergang und einem Einkaufsbummel im Al Campo (quasi das Pendant zum deutschen Real).
Eventuell mein neuer Lieblingsort?
Instagram hat mir den Port Saplaya aber nochmal richtig schmackhaft gemacht. Die Bilder auf denen überall bunte Häuserfassaden abgelichtet sind, lassen aber nur erahnen wie schön es dort ist. In Echt und in Farbe ist es alles gleich noch tausendmal schöner. Dadurch, dass das Wasser bis an die Häuserfronten verläuft und die kleinen Boote direkt vor den Haustüren parken, versprüht Port Saplaya einen gewissen Charme von einem kleinen Venedig. Am liebsten wäre ich direkt hier geblieben und hätte mir mein eigenes kleines Boot vor die Haustür gestellt.
Ich glaub ich bin verliebt. (Apropos, an alle die heute ihren Hochzeitstag feiern, herzlichen Glückwünsch!)
Wir hatten leider nicht ganz so viel Zeit zum Flanieren und Verweilen. Peter hat uns Karten für das Frauen Basketballspiel Valencia Basket gegen Lointek Gernika besorgt. Ich glaube, es war mein erstes Frauen Basketballspiel was ich jemals gesehen habe. Die Stimmung in der gutgefüllten Arena war bombastisch. Nach einer super spannenden Partie und einer musikalischen Halbzeitpause, nahm die Mannschaft einen knappen, aber glorreichen 66:63 Sieg mit nach Hause.
10 Things To Do in Valencia
Valencia als dritt größte Stadt Spaniens und Geburtsort der Paella, ist auch bekannt als die kleine Schwester Barcelonas. Südlich von Barcelona am Mittelmeer gelegen, vereint sie historische mit moderner Baukunst. Valencia hat einiges zu bieten. Dafür habe ich Euch einen kleinen Valencia Guide mit Empfehlungen zusammengestellt, mit Orten die ihr gesehen oder gemacht haben müsst, wenn ihr mich besuchen kommt.
#1#1 Radtour durch das alte Flussbett Jardín de Turia. Der Park beginnt am Parque de Cabecera und Bioparc (Zoo) und endet in der Stadt der Künste und Wissenschaften mit ihren futuristischen Gebäuden. Der Park erstreckt sich insgesamt auf über 8 Kilometer Grünanlagen. Überall gibt es etwas zu sehen. Mit etwas Glück kannst Du sogar einen Blick auf die flinken Halsbandsittiche erhaschen.1/10
#2#2 Genieße die Aussicht auf die Stadt vom Aussichtsturm der Kathedrale Miguelete oder alternativ von den Torres de Serranos2/10
#3#3 Probiere die typische Horchata (Erdmandelmilch) in der ältesten Horchateria Santa Catalina. Dazu werden üblicherweise Fartóns (Gebäck) gegessen3/10
#4#4 Besuche Gratiskonzerte z.B. am Strand Malvarrosa oder im Jardin de Túria. Das ganze Jahr über werden regelmäßig Gratis-Konzerte und Veranstaltungen angeboten. Für mehr Informationen schau auf die Seite: www.lovevalencia.com 4/10
#5#5 Tapeo (Barhopping) im Szenestadtteil Ruzafa. Der Stadtteil Ruzafa ist bekannt, für seine vielen Bars und Restaurants. Probiere dich hier durch die vielen verschiedenen Tapas, die Valencia zu bieten hat.5/10
#6#6 Probiere dich durch den Mercado Central. Valencias Markthalle gehört zu den Größten Europas. Hier werden vor allem frische und regionale Produkte angeboten, z.B. Obst und Käse oder fangfrischer Fisch.6/10
#7#7 Streetarttour durch die Altstadt El Carmen7/10
#8#8 Besuche die Ciudad de las Artes y de las Ciencias.
Die Stadt der Künste und der Wissenschaften von Valencia liegt im alten trockengelegten Flussbett der Turia. Sie besteht aus insgesamt sechs modernen Baukomplexen. Das Hemisfèric (IMAX-Kino mit digitalen Projektionen), das Umbracle (ein schöner Aussichtspunkt mit Gartenanlage), das Naturwissenschaftliche Museum Príncipe Felipe, das Oceanogràfic (Europas größtes Aquarium), das Palau de les Arts Reina Sofía (Oper) und das Ágora (ein Multifunktionsraum für Konzerte und unterschiedliche Aktivitäten, der aber in der Regel nicht öffentlich zugänglich ist).8/10
#9#9 Flamencoabend im Café del Duende bei Wein und valencianischer Paella. Auch wenn die Flamenco Tradition ursprünglich aus dem Süden Spaniens stammt, lege ich Dir das Café del Duende nahe. Jeden Donnerstag bis Sonntag Abend kannst Du hier für 10€ inkl. Getränk eine einstündige Flamencoshow zelebrieren und genießt so ein Stück spanische Kultur.9/10
#10
#10 #10 Mache eine Bootsfahrt durch die Lagune Albufera. Der wunderschöne Nationalpark von Albufera liegt etwa 10km außerhalb von Valencia. Bei einer 45-minütigen Bootstour schipperst du entlang der Reisfelder und Wälder und genießt anschließend im Restaurant Mateu die traditionell zubereitete Paella. Die Kosten für die Bootstour mit anschließendem Essen liegen bei 20,50 € inkl. Getränk. Mehr Infos erhältst du hier: https://www.visitvalencia.com/de/shop/gastronomie/spanische-paella/bootsfahrt-und-paella-in-el-palmar
So kommst Du hin: Der EMT Bus Nummer 25 fährt von der Innenstadt Valencias aus in weniger als einer Stunde nach El Palmar und El Perellonet. Kosten: 1,50 € pro Fahrkarte.
Alternativ kannst Du auch mit Albufera Bus Turístic eine komplette Rundtour durch den Naturpark Albufera machen und dabei die Ökosysteme der Reisfelder kennenlernen. Diese Tour hat den Vorteil, dass eine Bootsfahrt im Preis inklusive ist.
10/10
2. Kathedrale Valencia
Plaza de la Reina 46001 Valencia
2. Torres de Serranos
Plaza dels Furs 46003 Valencia
3. Horchateria Santa Catalina
Plaza de Santa Caterina, 6 46001 Valencia
4. Playa de la Malvarrosa
Paseo Maritimo de la Playa de la Malvarrosa 46011 Valencia
6. Mercado Central
Plaza de la Ciutat de Bruges 46001 Valencia
8. Ciudad de las Artes y de las Ciencias
Av. del Professor López Piñero, 7 46013 Valencia
9. Café del Duende
Carrer del Túria, 62 46008 Valencia
10. Naturpark Albufera
Carrer del Pintor Martí Girbés, 23 46012 Valencia
Spanien wird Weltmeister
Mein erster eigener Blog geht online. Dafür war ich die letzten Tage fleißig am Schreiben und Bilder sortieren. Außerdem habe ich eine Reihe an Ideen und Inspirationen über andere Auslands- und Travelblogs gesammelt und schaue womit ich mich gut identifizieren kann, welche Ideen sich in die Tat umsetzen lassen können und mache mir eine To-Do Liste welche Punkte in der nächsten Zeit noch abgearbeitet werden müssen. Es ist definitiv noch einiges zu tun, aber ich bin schon super stolz auf das, was Peter und ich bereits auf die Beine gestellt haben. Ein herzliches Dankeschön auch hier nochmal an Dich für die viele Arbeit und Zeit, die du in den Blog investiert hast!
Nebenbei ist Spanien in China heute Weltmeister im Basketball geworden. Basketball wird hier zwar nicht ganz so groß gefeiert wie der Fußball, ist dennoch aber vor Ort ein sportliches Highlight für viele Spanier*innen gewesen. Felicidades an das spanische Team.
Das Auge isst mit
Die großen Kiddies haben heute nach 2 Monaten Sommerferien wieder Einzug in den Kindergarten gefunden. Die Kleinen kommen erst am Freitag zur Eingewöhnung. Dementsprechend war es heut noch ruhig und harmlos. Ich fühle mich super wohl in meiner kleinen Gruppe. Jetzt muss nur noch einiges Organisatorisches mit der Uni der Einrichtung geklärt werden, dann kann dem Anerkennungsjahr nichts mehr im Wege stehen.
Heute Abend feiern wir Jakubs Abschied. Jetzt nach einem Monat Aufenthalt fällt es ihm sichtlich schwer wieder zurück zu fliegen. Wir finden ein super schönes Thai-Restaurant mit dem Namen Thai Mongkut in unserem Stadtteil El Carmen. Ich hab‘ wirklich selten bei so schönem Ambiente so gut gegessen. Hier hat einfach alles gepasst. Das war definitiv nicht das letzte Mal hier!
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