Estamos de vuelta

Hola Amigos, ¿que tal todo?

Das spanische la vida loca hat uns endlich wieder! Zumindest kurzzeitig. Am Ende des Monats heißt es für uns erstmal endgültig Adiós Valencia, nos vemos pronto!


Wir gehen zurück nach Deutschland mit neuen beruflichen Perspektiven. Während ich mein Anerkennungsjahr nochmal von vorne beginne, startet Peter ins Umwelt- und Naturschutzstudium.


3 1/2 Monate nun saßen Peter und ich in Deutschland fest und warteten darauf, dass wir wieder zurück nach Spanien konnten. Dadurch, dass wir beide weiterhin in Deutschland gemeldet sind, konnten wir erst wieder einreisen, als europaweit die Grenzen geöffnet wurden. Insbesondere Spanien hatte von Anfang an damit gehadert die Grenzen schon im Sommer wieder zu öffnen, denn Spanien war von der Coronakrise besonders doll betroffen.

Wiedererwartend zog Spanien bereits im Juli mit anderen europäischen Ländern mit und öffnete seine Grenzen. Das war unser Zeichen. Wir brachen unsere heimischen Zelte wieder ab und packten nur das Nötigste ein, mit der weisen Voraussicht, dass wir auf der Rückfahrt einiges wieder mitnehmen mussten. Am 02. Juli ging es für uns (nach getaner Arbeit) wieder los.

Auf der Hinfahrt noch von Sorgen geplagt, ob die Wohnung noch steht, der Kühlschrank schon lebt, die Pflanzen bereits völlig verdorrt sind oder sich schon jemand anderes häuslich eingerichtet hat, verspürten wir beim Übertreten der Türschwelle pure Erleichterung. Es war tatsächlich alles so, wie wir es damals fluchtartig hinterlassen hatten. Bis auf den eingegangenen Brokkoli im Kühlschrank und der vor sich hin vegetierende Oleander, haben es doch alle Pflanzen ganz gut überstanden.

Plaza de la Reina

Weniger gut überstanden haben unsere Pommesfreunde am Plaza de la Reina und unser Lieblingsitaliener Come al Solito in La Vega Baixa. Beide Lokalitäten sind aufgrund der Coronakrise nach wie vor zu bzw. stehen zum Verkauf. Das ist wirklich bitter!

Anders als in Deutschland wurde in Spanien eine Ausgangssperre über 50 Tage verhängt. Viele Gastronomen und Händler*innen konnten dem nicht dauerhaft Stand halten und mussten gezwungenermaßen schließen. Auch das Verhalten vieler Spanier*innen ist noch viel vorsichtiger als in Deutschland.

Während in Deutschland größere Ansammlungen in Cafés oder Parks schon wieder Alltag sind, sind die Innenstadt, Straßen und Parkanlagen in Valencia noch wenig gut besucht. So leer habe ich Valencia noch nie erlebt. Ein wirklich entspannter Beigeschmack der Coronakrise.

Ganz anders sieht es aus an den Stränden. Am Sonntag besuchten wir den Strand El Saler, der etwa 10 Fahrminuten außerhalb von Valencia lag. Der Strand, der eigentlich eine ruhige Alternative zum überlaufenen Pendant Malvarrosa ist, war übersät von Autokolonnen.

Etwas weiter außerhalb am Strand Platja de la Devesa del Saler haben wir dann doch noch ein ruhiges Plätzchen samt Parkplatz gefunden, aber jetzt weiß man auch, wo sich all die Leute aus der Stadt aufhalten. Definitiv am Strand.

Die nächsten Tage werden wir nutzen, um unsere Wohnung ein bisschen auf Vordermann zu bringen und schon mal grob zusammen zu packen. Es ist echt erstaunlich, wie viel sich innerhalb eines Jahres so ansammeln kann.
Außerdem wollen wir noch ein paar Punkte der To-Do Liste abhaken. Ich bin gespannt, wie viele wir zum Ende des Monats noch schaffen können.

Trotz all der Umstände und der neuen Gegebenheiten ist es schön wieder hier zu sein. Wir werden die letzten Sonnentage in unserer spanischen Heimat nochmal bei Sangria und Paella genießen und hoffentlich etwas zur Ruhe kommen.

Ganz liebe Grüße und bleibt gesund!

2 Antworten zu “Estamos de vuelta”

  1. Leonie Schulz sagt:

    Und schnell wieder heim

  2. Helmut Knabe sagt:

    Ich freu mich aber auch, wenn ihr wieder im Lande seid.

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